Loblieder zum Thema Sterben und Tod von Studierenden des WS 2004/ 2005

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Ich möchte Dich loben,
wenn Du mich befreist von meinen Qualen und Schmerzen.

 

Ich möchte Dich loben,
wenn Du still und heimlich kommst um mich zu holen.

 

Doch ich will Dich auch loben,
wenn Du mit das Liebste nimmst, oder wenn Du mich mitten aus dem Leben
reißt ohne dass ich bereit dafür bin?

 

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Ich möchte Dich loben,
da Du mich von meinen unerträglichen Schmerzen befreist.

 

Du lässt mich gehen,
in ein anderes, aber nicht weniger schönes Dasein.

 

Du nimmst mir zwar meine geliebten Menschen,
aber ich weiß, dass ich sie wieder sehen werde.

 

Danke, dass Du mich endlichen gehen lässt,
ohne dich wäre es mit nicht möglich, mein Leiden zu beenden.

 

Tod, ich möchte Dich loben und Dir danken.
Du übernimmst die schwerste aller Aufgaben,
du nimmst die Menschen von ihrer so sehr geliebten Welt.

 

Tod, ohne Dich könnten wir das Leben nicht genießen,

weil es dann kein Ende hätte.
Nur durch deine Existent wissen wir,

wie kostbar jede Minute unseres Lebens ist,
Tod, ich danke dir für deine Hilfe.

 

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Ich möchte dich loben Tod,

denn ohne Dich kann man das Leben nicht schätzen lernen,
man wüsste nicht was man am Leben hat.

 

Das Leben wäre nicht Lebenswert,
da man unendliche viel Zeit hätte alles zu tun was man will.

Dankeschön!

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Ich möchte Dich loben, oh Du großer Tod,
denn Du besitzt ja soviel Geduld und wartest auf uns Tag für Tag.

 

Du bist unser ständiger Begleiter
und dennoch gibt es keinen den wir weniger kennen als Dich.

 

Doch Dich wirklich kennen zulernen liegt uns fern!

Du hast einen tollen Charakter,
welcher sich durch Unbestechlichkeit präsentiert,
Du bist auch nicht korrupt!

 

Keiner besitzt mehr macht uns in Angst und Schrecken zu versetzen wie Du,
denn wenn Du etwas machst, dann machst Du es richtig.

 

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Ich möchte Dich loben,
dass Du uns das Ende gibst.
Unendlichkeit wäre für uns Menschen
langweilig.

 

 Einige haben Angst vor Dir,
die anderen sehen in Dir ein Ausweg sein leiden zu
beenden.

 

Eins finde ich bei Dir ungerecht: einige warten auf dich lange und vergeblich,
die andere sind noch nicht dafür bereit, aber Du nimmst die trotzdem zu sich.

 

 Du hast auch Prioritäten: warum suchst du ausgerechnet die besten Menschen aus?
 Bist du wirklich so
schrecklich, oder die Leute haben sich das nur eingebildet?
Wenn du kommst, dann bringst du immer die Tränen und Leiden für die Angehörigen mit,
Du bist unmenschlich!

 

Aber ich lobe Dich trotzdem, weil du der letzte Punkt in unseren kleinen menschlichen Schicksälen bist.

 

Du bist unser Ende.

 

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Ich möchte Dich loben,

oh Du großer Bruder des Schlafes.

Geht doch jeder Zeit seines Lebens seinen eigenen Weg,

in Deiner Welt werden wir alle wieder vereint.

Wisset, wir alle sind Brüder und Schwestern im Reiche des ewigen Schlafes.

 

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Ich möchte dich loben Tod,
Du begleitest alle Menschen ohne Ansehen ihrer Person.
Ein Leben lang, bist die einzige wahre Größe unseres Lebens.

 

Du hast viele Gesichter,
kannst barmherzig sein und grausam, schnell und scheinbar unendlich langsam,
still und mit lautem Klagen, überraschend und angekündigt.

 

 Du kommst alleine oder wirst gebracht,
erhörst uns aber auch, wenn wir dich selber rufen.

 

 Du wirst herbeigesehnt oder gefürchtet und hast nur einen Herrn.

Erlösung bringst Du und tiefen Frieden,

zeigst uns stets die Endlichkeit dieses jetzigen Seins.

 

Du willst uns nicht erzürnen,

stehst neutral vor jedem Leben und nimmst jedes in Deine Hand.

 Viele Gesichter und Namen haben sie Dir gegeben,
versuchen immer noch,

D
ich in Deiner Unbegreiflichkeit zu begreifen und haben darin so wenig Erfolg,
wie bei ihren Bemühungen Dich aufzuhalten.

 

Du schaffst Platz auf dieser Welt für so viel Neues.

 

Du gehst mit uns den Weg des Sterbens hin zu Dir und
bringst uns unserem Vater zurück, zurück nach
Hause.

 

Du bist der Beginn des Anfangs und Endes,
wie Du der Schluss des Anfangs und des Endes bist, mit Dir fängt die Unendlichkeit an.

 

 

 

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Ich möchte Dich loben,
oh Du Begleiter zu unser aller Ruhestätten.

Ist doch das Grab das Bett des ewig ruhenden und
heißt es nicht wer schläft sündigt
nicht und
wer dann ewig schläft müsse den Schlüssel zum Paradies erhalten.

 

Ich möchte Dich loben,
oh du größter aller Richter.

Bist du es doch der entschiedet, ob für uns die Zeit gekommen ist.

Fürchten wir nicht Deinen kalten Atem der uns sagt,

dass wir Dir folgen sollen.
Du verdienst Ehrfurcht für einen Deiner Größe.

 

 

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Ich möchte dich loben,
du süßer Tod.

 

Erlös mich von meinem Warten, meiner Hot.
Drum hol mich zu dir,
sag meiner Schwester Bescheid,
denn nun ist es soweit.

 

Zehn Jahre sind vergangen, als Du gingst, nun komme ich.

Der Tod wird mich zu Dir leiten, ich werde Dich im ewigen Leben begleiten.

 

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Ich möchte Dich loben,

Du einziger. Du einzigartiger.

Du hast die Macht, Du hast die Kraft,

einmal erwischt Du jeden.

 

Egal, wer man ist,

egal was man ist,

egal was man tut,

niemand entkommt Dir und Du findest das gut.

 

Ob alt, ob jung, ob arm, ob reich.

Du nimmst jeden,

Dir ist das ganz gleich.

 

Du kannst befreien, Du kannst verzeihen

und manchmal bist Du einfach nur da,
wenn man Dich braucht.

 

Wer bist Du und wie siehst Du aus?

Kannst Du mich hören, kannst Du mich sehen?

Ich weiß nicht, ob Du das kannst.

 

Aber ich weiß, auch Deine Macht ist begrenzt,

denn egal was Du tust,

niemand den man liebt, ist tot!

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Ich schreibe kein Loblied auf das Sterben oder auf den Tod,
denn ich halte dieses nicht für richtig.
Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch zu einem Zeitpunkt stirbt,
der von Gott bestimmt ist.
Deshalb kann ich Gott dafür loben, aber nicht den Tod selber.

 

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Ich möchte Dich loben dafür,
dass Du mir zu der Erkenntnis verholfen hast, das ich ohne Dich nicht leben kann.

Ruhe und Frieden schickst Du mir als treue Begleiter,
um das
„Warum" nicht nur ertragen,
sondern auch bejahen zu können.

 

Dein Geschenk an mich ist mehr als Erlösung für mich;
 es ist der Segen, Leben neu beginnen zu dürfen und das Alte,
Vergangene hinter mir zu lassen."

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Ich möchte Dich loben

weil mein Vertrauen in Dich so groß ist, dass ich keine Furcht empfinde.

Ich möchte Dich loben

weil ich Deine Hand in meinem Leben spüre,

die immer da ist um meine zu ergreifen.

Ich möchte Dich loben

weil meine Liebe zu Dir unendlich ist,

so dass ich mich in Deine Hände begeben werde ohne Angst.

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Ich möchte Dich loben Tod,
Du bist die Pforte durch die wir nach Hause zurückkehren.


Du gehörst zu unserem Leben und bist unser ständiger Begleiter.


 Du bist nicht bestechlich und Du bist für uns alle da,
ganz gleich was immer wir auf dieser Erde zu tun haben.

 
Du hast viele Gesichter und wir können dich trotzdem nicht sehen,
denn wenn Du zu uns
kommst, ist nicht mehr wichtig, was wir mit unseren Augen sehen.


Du wirst gefürchtet und
herbeigesehnt, du wirst belacht und beweint.
Aber du bleibst immer Du, Du bist die Pforte,
durch die wir nach Hause zurückkehren.

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Ich möchte Dich loben Tod,
denn Du bist ein Geschenk.


Ich bin auf dieser Welt einzigartig
und habe die Gelegenheit andere Menschen zu lieben,
ihnen nahe zu sein, mit ihnen ein Stück
des Weges zu gehen.


Aber irgendwann ist der Weg zu Ende und dann darf ich in eine andere
Welt gehen,
ich darf Menschen und Dinge hinter mir und loslassen.

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Ich möchte Dich loben,
Dich den Tod, denn du schenkst Leben, neues Leben,

Du erlöst den Leidenden von seinen Schmerzen und gibst im Leben Hoffnung.
Du bringst einen neuen Anfang.
Du bist es der das Leben wertvoll macht.
Ohne Dich wäre das Leben nicht lebenswert,
denn weil es Dich gibt können wir Menschen lieben.

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Ich möchte Dich loben lieber Tod,
denn nur um deines Wissens wird mir bewusst,
dass meine Zeit im „Hier und Jetzt" begrenzt ist.

 
Nur um deines Wissens, besitze ich die Kraft mich aufzuraffen
und mir Ziele zu setzen und diese zu verfolgen.


Nur um deines Wissens bin ich in der Lage,
für mich einzuschätzen, was mir lieb und unlieb ist.

 
Nur um deines Wissens genieße ich jeden Augenblick
und lerne das Leben zu schätzen,
denn nur Du kennst den Zeitpunkt, wo
und wann wir uns begegnen.

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Ich möchte Dich loben.
 Nur du machst keinen Unterschied zwischen arm und reich,
groß und klein, schön und hässlich, dumm und intelligent.

Keiner ist so vorurteilsfrei, unbestechlich und gleichberechtigt wie Du.

 

Du lässt dich nicht davon beeindrucken,
ob dich jemand herbei wünscht oder nicht.

 

Jeder wird dir begegnen es ist unausweichlich,
aber nicht das Ende.

Du bist einmalig.

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Ich möchte Dich loben,
weil Du erlösen kannst,
erlösen von nicht mehr zu enden scheinenden Qualen und Schmerzen.
Du kannst dem größten Leiden ein Ende bereiten und
lässt die Hoffnung,

dass danach alles besser wird..."

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Ich möchte Dich loben oh Herr,

denn du hast mich in deinen Frieden heimkehren lassen.

 

Einschlafen dürfen,

wenn man müde ist,

eine Last fallen lassen,

die man lange getragen hat,

ist eine wunderschöne Sache.

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Ich möchte Dich loben

alter Mann

dass Du endlich gehst

ich möchte Dich erinnern

alter Mann

hier gibt's nichts zu holen

ich möchte Dir sagen

alter Mann

nimm das Ding aus der Hand

und zieh den Mantel aus

das wollt ich Dir raten

alter Mann

falls Du noch mal kommst

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  Ich möchte Dich loben,
der Du zum Leben dazu gehörst.

Du begleitest mich stets,
bis zu Dich irgendwann zu erkennen gibst.

Du weckst Angst aber auch Neugierde in mir.

Wer bist Du? Bist Du Freund oder Feind

Ich möchte Dich loben,
 denn Du bist mein treuester Begleiter.

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Ich möchte Dich loben,
Du wunderbares Ende meines Lebens,
endlich kann ich loslassen nach all den schönen und quälenden Momenten in meinem Leben,
frei von Neid, Hass, Konkurrenz und Liebeskummer, Einsamkeit, Krankheit
Du bist der Retter meines Lebens
willkommen Herr Tod!

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Ich möchte Dich loben,

obwohl Du einigen Menschen Schmerzen zufügst.
Diese trauern und müssen sich von ihren Geliebten trennen.

Du lässt ihnen keine Wahl, sondern zwingst sie dazu.
Aber lieben heißt auch Loslassen können und müssen.

Ich möchte Dich loben,

weil Du einigen Menschen Schmerzen nimmst.

Diese wünschen sich ein Dasein ohne Leid.

Du gibt’s ihnen die Erlösung von ihren Qualen.

Aber vor allem schenkst Du Hoffnung auf etwas Weiteres.

 

Ich möchte Dich loben,
denn Du beendest das Leben und gibst etwas Neues.

Du gibst und nimmst, so wie das Leben auch.

Du triffst jeden Menschen unausweichlich und machst jeden Tag lebenswert.

Du gehörst zum Leben dazu – denn Du bist der Tod.

 

 

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Ich möchte Dich loben oh Tod,
denn Du bist das einzig Wahre Dich loben,

auf alles Heilige und gewisse Dich ehren

Dich Tod und nichts andere du gibst den Glauben oh Tod,

dass es Leben gegeben hat.

 Ich möchte Dich loben, oh Tod, denn Du bist das einzig Wahre.

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Ich möchte Dich loben,
da Du mich von meinen unerträglichen Schmerzen befreist.

Du lässt mich gehen, in ein anderes, aber nicht weniger schöneres Dasein.

 

Du nimmst mir zwar meine geliebten Menschen, aber ich weiß,

dass ich sie wieder sehen werde.

 

Danke, dass Du mich endlich gehen lässt, ohne Dich wäre es mir nicht möglich,

mein Leiden zu beenden.

 
Tod, ich möchte Dich loben und dir danken. Du übernimmst du schwerste aller Aufgaben,
Du nimmst die
Menschen von ihrer so sehr geliebten Welt.

 

Tod, ohne Dich könnten wir das Leben nicht genießen, weil es dann kein Ende hätte.

 Nur durch deine Existenz wissen wir, wie kostbar jede Minute unseres Lebens ist.

 

Tod, ich danke dir für deine Hilfe.

 

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Ich möchte Dich loben,
weil du den Menschen die Erlösung bringst.
Kranken Menschen
nimmst du die Schmerzen und schenkst ihnen Frieden."

Ich möchte Dich loben,
weil Du den Toten und den Lebenden Kraft und inneren Frieden
schenkst."

Ich möchte Dich loben,
weil Du kein Recht oder Unrecht kennst und so keine Entscheidungen
für ein für und wieder treffen musst."

Ich möchte Dich loben,
weil Du den Menschen die Möglichkeit gibst neu anzufangen."

 

Ich möchte Dich loben,
weil du Jedem die Möglichkeit gibst über das Vergängliche nach­
zudenken und
das Leben zu messen."

Ich möchte Dich loben,
weil Du unvermeidlich bist und
der Mensch somit nicht ewig lebt
und/oder leben muss."

Ich möchte Dich loben,
weil Du endgültig bist im Leben der Menschen."

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Ich möchte Dich loben,

mein Retter und Hoffnung

mein Ende und Anfang

mein Freund in der Stille

bei Dir bin ich gut

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Der Tod gehört zwar zu unserem Lebensrhythmus dazu,

ich finde aber, dass der Tod immer noch eine traurige Sache ist

und man darüber keine „Loblieder“ schreiben sollte.

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Ich möchte Dich loben, oh Tod,

du Ende des irdischen Daseins,

 

Anfang des Neuen

Und Besseren?

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Ich möchte Dich loben,

weil Du so barmherzig bist und Kranke und Leidende von ihren Qualen erlöst.
Ohne dich gäbe es wohl viel mehr Leid auf der Welt, als es ohnehin schon gibt.
Wenn wir ewig leben würden, würde das gut gehen?

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Ich werde kein Loblied auf das Sterben oder den Tod schreiben,

da ich glaube, dass Gott stärker ist.
Womit sollte also der Tod zu loben sein?

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Ich möchte Dich loben,
dass Du so viele junge Menschen von meinem Heimatland
bekommst.
Angst hatten sie vor Dir nicht, aber dass haben sie immer behauptet,
weil sie so jung
waren und von dir entfernt.

Sie sagten, „Du wirst immer kleiner, wenn wir vor Dir kein Angst mehr haben."

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Ich möchte Dich loben, Tod.

Du bist der Abschluss eines jeden Lebens,

Du bist vielleicht die Erlösung nach langem Leid,

Du entwurzelst mich vielleicht aus dem prallen Leben,

Du entfernst mich vielleicht von denen, die ich Liebe,

 

dennoch werde ich Dich Willkommen heißen,

mit offenen Armen aufnehmen,

denn Du wirst den richtigen Zeitpunkt wählen,

denn Du hast mich schon ein gutes Leben leben lassen,

 

ich werde vertrauensvoll deine Hand nehmen und mit Dir gehen,

zurückblickend auf das Gute und das Schlechte,

was ich bis jetzt erleben durfte,

im Bewusstsein der allgemeinen Vergänglichkeit,

und im Bewusstsein, in den Gedanken der Menschen weiter zu leben,

denen ich etwas bedeutet habe,

diejenigen, die mir folgen werden,

um dich gemeinsam zu feiern.

 

Ich möchte Dich loben,  weil Du bist wie Du bist.

Ich habe keine Angst vor Dir, weil ich eine Zukunft habe.

 

Ich danke Gott für meinen Glauben,

 für den Glauben an ein Wiedersehen und an eine Zukunft.

Der Tod gehört zum Leben, auch wenn es schwer fällt das zu akzeptieren.

Trennungen tun fürchterlich weh aber ich weiß, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

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Ich möchte Dich loben,

Du Wegbegleiter in meinem Leben.
 Du sorgst stets dafür, dass ich das Leben zu schätzen weiß.
Auch wenn Du mir schon viel Leid zugetragen hast, so weiß ich doch,
dass du zum Leben dazu gehörst.
Nur das zu akzeptieren fällt oft schwer. Ich hoffe, ich habe keine Angst vor Dir!“

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Ich lobe Dich, o Bruder Tod,

der Du zum Leben gehörst wie der Atem, keiner kann Dich ausschalten;

 

der Du uns geleiten kannst in das Reich der Unterwelt,

der Du uns frei machen kannst von jeglichen Qualen und Leiden, von Hunger und Durst,

Du bist wie ein Nadelöhr, denn jeder,
wirklich jeder ohne Ausnahme
muss durch diese enge Schwelle,

vom Diesseits ins Jenseits,

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Ich möchte Dich loben ..."

Ich möchte Dich loben oh Tot du Seelenfriedens Ruh.

Du Schreckensgestalt: mit holder Hand.

Hast innig mich hinweg getragen aus aller Körperlast.

Die Welt verblasst durch deine Hand.

Schenkst mir den Schlüssel zu neuen Weltenreichen.

Nimmst mich an Deine leitende Hand.

Ich möchte Dich loben und preisen,
Dich oh Stunde meines Todes.
Seiest du kurz oder lang.


Beglücke mich mit der Zuversicht auf ein Willkommen nach dem Tode.
Zeit meines Lebens, möchte ich deiner Gedenken und mir gewahr sein,
dass du mein letzter des Lebens verbleibender Akt bist.


Nimm mich mit Sanftmut auf und Güte in der Stunde,
 da ich
aus dem Leben scheiden mag.

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Ich möchte Dich loben mein Tod!

Du beendest vielleicht irgendwann mal mein Leben,
ich hoffe, Du wartest dann damit nicht
zu lange.


Wenn Du mich geholt hast, bringst Du mich vielleicht an einen anderen Ort,
der
noch schöner ist als hier.

 

Du lässt mir auch die Chance,
dass ich mich selbst von dieser Welt verabschieden kann,

wenn ich möchte. Dies gibt einen gewissen Grad an Freiheit.

Warte aber bitte noch, bevor du mich von hier weg holst,
 ich möchte noch nicht gehen.

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Ich möchte Dich loben,

Oh du dunkler Tod,

wenn Du mich holst, werde ich mich rechen,

an Dir und deiner Sense,

und werde sie brechen.

Doch wissend Dir nicht entkommen zu können,

bleib ich Dein Diener für immer. _________________________________________________________________

 

 

Ich möchte Dich loben, Endlichkeit.
Du gibst uns einen Rahmen und unserer Zeit einen Wert,
denn der Mensch schätzt nur was vergänglich ist.

 
Du machst unsere Zeit zu einem wertvollen Gut,
so dass wir sie sinnvoll zu nutzen versuche.

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Ich möchte Dich loben Tod,

 Du bist ehrlich, wahrhaftig und immerdar.

 

Du begleitest unser Leben und oft fürchten wir Dich,

genauso wie wir auf dich hoffen.

 

Du zeigst Dich immer neu und immer anders.

Bist gleichzeitig Beginn des Anfangs und des Endes.

Grad so, wie wir Dich in dem Moment sehen wollen.

Doch ausschießen aus unserem Leben können wir Dich nicht.

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Ich möchte Dich loben; Oh Tod! Tod.

Du bist gerecht wie kein Zweiter auf dieser Welt

Du nimmst den Reichen wie den Armen,

den Jungen wie den Alten, den Klugen, wie den Dummen.

Und scherst dich nicht um Glauben, Hautfarbe oder Nationalität.

 

Sollte ich jemals angeklagt werden, sollst Du liebster Tod mein Richter sein.

 Denn unter 99 Freunden bist Du der Ehrlichste von allen,

denn man kann sich immer auf Dich verlassen.

 

Du bist Tod- sicher, immer da wenn man Dich braucht. Danke!

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Ich möchte Dich loben,

für all das was Du in deinem Leben erreicht hast,

egal wie gut oder wie schlecht etwas auch war.

Du sollst wissen, wir denken steht’s an dich.

Komm nun in deinem Reich zur Ruhe.

 In aller Ewigkeit. Armen!

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Ich möchte Dich loben Tod,

Du der es ist welcher mir Arbeit bringt.

Drum fliege und bring mir Arbeit,

denn der Tod kommt wie geschwind.

 

Drum sollten wir alle supporten die nicht wissen wo sie sterben können,

mit leisen Worten.

 

Wie wär's drum komm zu mir du toller Tod, gemeinsam Pläne schmieden beim Abendbrot??

 

TOD TOD TOD!

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Ich möchte Dich loben auf grausame Art,

der der mit das Elend der Welt erspart.

 

Zeigst mir des Lebens neuer Dimension und

befreist mich des Menschen schrecklichen Hohn.

 

Wickelst mich in dein schwarzes Gewand,

um mir zu zeigen des Glückes ewiges Land.

 

Ich möchte Dich loben, trägst mich dahin auch wenn er sich verbirgt,

Dein trauriger Sinn!

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Ich möchte Dich loben,

Tod, denn Du machst uns das Leben bewusst.

 

Ohne Deine Gegenwart lebten Wesen unbewusst.

 

Ohne Respekt vor jedem Morgen, jeden Tages ohne Sorgen.

 

Ohne Motivation, ohne Besonderheiten.

 

Keiner Freute sich mehr über Kleinigkeiten.

 

 Und bringst Du natürlich viel Schatten ins Leben-

ohne Dich würd's keine Freude übers Leben geben.

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Ich möchte dich loben.

Du bist stark und mächtig.

 

Hast Deinen eigenen Kopf machst was Du willst!

Du bist gütig und großzügig.

 

Und machst den Menschen das wertvollste Geschenke,

das sie besitzen:

 

die Sterblichkeit.

 

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Ich möchte Dich loben, Tod.

 

Ich möchte Dich loben,

weil Du den Schmerz beendest.

 

Ich möchte Dich loben,

weil ohne Dich unsere Welt im Chaos versänke.

 

Ich möchte Dich loben,

weil Du etwas Gott gewolltes bist.

 

Ich möchte Dich loben,

weil Du als Omega das Gegenstück zum Alpha bist.

 

Ich möchte Dich loben, Tod.

Ich hasse Dich, Tod.

 

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Ich möchte Dich loben,

 Du treuer Freund, ein ganzes Leben lang,

 gehst und stehst Du an meiner Seite, bist immer da.

 

Durchlebst mit mir Hochs und Tiefs,

bist mir mal näher und mal fern.

 

Scheinst manchmal den einzigen Ansprechpartner zu sein...

und dann doch wieder Außen vor. ....

Wie machst Du das nur?

 

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